Über uns

Kuchentratsch ist Anlaufstelle und Backstube zugleich. Wir, Katharina und Katrin, bieten SeniorInnen die Möglichkeit zu kommunikativem Austausch beim gemeinsamen Kuchenbacken und zu verstärkter gesellschaftlicher Integration. Bei der Aktivierung der SeniorInnen entsteht auch noch köstliches Backwerk nach Omas Rezepten, das die Tasse Kaffee noch besser schmecken lässt, die Mittagspause genussvoll abrundet und Erinnerungen an das ein oder andere Familienrezept weckt. Omas und Kuchen: Diese beiden gehören einfach zusammen und bilden das Grundkonzept von Kuchentratsch. Von A wie Apfelkuchen bis Z wie Zupfkuchen: Großmutters Rezeptefundus bildet die Basis für allerlei Lieblingsgebäck und klassische Kuchen. Wir stellen die Räumlichkeiten, die Gerätschaften sowie ausgewählte regionale und teils biologische Zutaten zur Verfügung und zahlen eine angemessene Vergütung. Die SeniorInnen bringen ihre Zeit, ihre Freude am Backen und eigene Kuchenrezepte mit.

Wir sind laufend auf der Suche nach Seniorinnen, Senioren und Helfern, die Freude am Backen haben. Falls Kuchentratsch Ihr Interesse geweckt hat und Sie sich unser Konzept mal persönlich anschauen möchten, schreiben Sie einfach eine eMail an info@kuchentratsch.com oder rufen uns an unter 089 45207114.

Es gibt auch schon einen kurzen Film über uns und unsere Idee – viel Spaß beim Anschauen!

Unsere Gründungsgeschichte:

Warum ist es so schwierig richtig guten Kuchen zu kaufen? Wenn man Glück hat, hat man seinen persönlichen Geheimtipp - das kleine, nette Cafe mit hausgemachten Kuchen. Aber sonst fehlt von gutem Kuchen weit und breit die Spur. Und mal ganz ehrlich, den besten Kuchen gibt es doch eigentlich nur bei Oma.

Aus dieser Feststellung entstand 2014 die Idee zu kuchentratsch - Leckere und mit Liebe gebackene Kuchen von Oma. Eine Anlaufstelle für RentnerInnen mit Leidenschaft fürs Kuchen backen und glückliche Kuchenliebhaber die endlich richtig guten Kuchen kaufen können.

Mit der Idee im Gepäck überzeugte Katharina Katrin den Schritt ins Unbekannte zu wagen. Raus aus dem Studium, rein ins eigene Unternehmen. Unbefangen, naiv und voller Motivation die Welt ein wenig besser machen zu wollen beschäftigten wir uns mit Businessmodellen, Rechtsformen, Zielgruppen und der Zulassung. Und dann, dann kam der erste Auftrag. Große Aufregung, viel Chaos und fehlende Infrastruktur. Wir haben es trotzdem gemeistert. Die täglichen kleinen und großen Herausforderungen ließen uns nicht mehr los. Kuchentratsch fing an sich zu entwickeln und wurde von Woche zu Woche professioneller. Mittlerweile war aus einer Kuchenbäckerin, Katharinas Oma, eine Gruppe von fünf netten Damen - Heidi, Resi, Erika, Anke und Astrid - entstanden. Trotz vieler Bedenken bei unseren Familien und Freunden, verkauften sich die Kuchen. Nach einem Jahr kam dann der Punkt an dem wir uns fragten: Machen wir das jetzt so richtig, Vollzeit? Werkstudentenjob kündigen?

Wir sagten JA -  Mit die beste Entscheidung in unserem Leben. Wir fanden nach langer Suche eine passende Immobilie, wurden durch den Umbau zu Handwerkern und statteten die Backstube mittels einer erfolgreichen Crowdfundingkampagne aus. Mit viel Herz und Schweiß hatten wir endlich unsere Anlaufstelle, eine Bäckerei. In den letzten zwei Jahren haben wir nicht nur viel auf die Beine gestellt und möglich gemacht, sondern sind auch über uns selbst hinaus gewachsen, haben tiefe Täler überwunden und alle Gipfel ordentlich gefeiert. Zu sehen, was das eigene Tun für eine positive Auswirkung auf das Leben anderer Menschen hat ist eine riesen Bereicherung und Freude. Mittlerweile beschäftigt kuchentratsch über 30 RentnerInnen auf Minijobbasis und 5 Vollzeitmitarbeiter im Büro.

Unser Wunsch: Eine gesellschaftliche Herausforderung mit einem wirtschaftlichen Modell zu lösen scheint möglich. Wir wollen Vorbild sein für andere Ideen und zeigen, dass Alt sein richtig viel Spaß machen kann.